Curriculum Vitae

In der kommenden Spielzeit 2021/22 wird Stine Marie Fischer an der Staatsoper Stuttgart unter der Leitung von Cornelius Meister als Erda in Richard Wagners Rheingold, Schwertleite in der Walküre, sowie in der Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehungssinfonie“ debutieren. Des weiteren wird sie in Premieren als Holofernes in Antonio Vivaldi Juditha triumphans und Mephisto in Robert Schumanns Faust Szenen zu erleben sein. An Silvester singt sie mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von Sylvain Cambreling die Neunte Sinfonie von Beethoven.
2014 debutierte Stine Marie Fischer an der Staatsoper Stuttgart, wo sie seither als Ensemblemitglied auch als Carmen in Bizets Carmen, Stubenmädchen in Boesmans Der Reigen, Annina in Strauss‘ Der Rosenkavalier, Dryade in Strauss‘ Ariadne auf Naxos sowie als Maddalena in Verdis Rigoletto zu erleben war. Im Juni 2021 folgte ihr Debut an der Semperoper Dresden.
An der Oper Frankfurt ist Stine Marie Fischer seit der Spielzeit 2010/2011 regelmäßig zu Gast: in Mozarts Die Zauberflöte, Reimanns Gespenstersonate, Strauss‘ Ariadne auf Naxos, Verdis Rigoletto, Wagners Walküre. An der Oper in Monte Carlo stellte sie sich 2013 als Floßhilde in Wagners Das Rheingold vor, 2015 folgte ihr Debut am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, 2017 an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf-Duisburg, und der Staatsoper Berlin. 2019 kehrte sie für eine Neuproduktion von Rimsky-Korsakovs Skazka o Tsare Saltane an das Théâtre Royal de la Monnaie nach Brüssel zurück.

2011 sang Stine Marie Fischer das Alt-Solo in Bachs Johannes-Passion im Rahmen der Stuttgarter Bachwoche unter der musikalischen Leitung von Helmut Rilling. Ihr Konzertrepertoire umfaßt zudem H. Bachs Lamento, Bachs Johannes-Passion, Beethovens Symphony N° 9, Dvořáks Stabat Mater, Händels Messiah, Mahlers Symphony N° 3, Rossinis Petite Messe Solennelle und Tippetts A Child of our Time. 2015 gab sie ihr Debut bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und 2019 folgte ihr Debut in der Elbphilharmonie mit den Hamburger Symphonikern.

Stine Marie Fischer arbeitete mit Regisseuren wie Dimitri Tscherniakov, Andrea Breth, Brigitte Fassbaender, Jossi Wieler, Nicola Hümpel, Stephan Kimmig, Armin Petras und wurde von Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Frankfurter Museumsorchester, Konzerthaus-Orchester Berlin, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und dem Orchestre symphonique de la Monnaie begleitet und sang unter der Leitung von Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Giuliano Carella, Alain Altinoglu, Ivan Fischer, Cornelius Meister, Georg Fritzsch, Gianluigi Gelmetti, Michael Hofstetter, Franck Ollu, Helmut Rilling, Marc Soustrot, Lorenzo Viotti und Sebastian Weigle.

Die Opernwelt nominierte sie als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2015 und 2017.
"Stine Marie Fischer, die in Stuttgart zu Recht immer größere Aufgaben übernimmt" Michael Stallknecht NZZ,SZ, Opernwelt