Curriculum Vitae

An der Staatsoper Stuttgart präsentiert sich Stine Marie Fischer in der Spielzeit 2018/19 in zwei Neuproduktionen: als Prinzessin Clarice in Prokofjevs Die Liebe zu den 3 Orangen und als 3.Hofdame in H.W. Henzes Prinz von Homburg.
Auch wird die Altistin in Spielzeit 2018/19 in einer Neuproduktion von Rimsky-Korsakovs Skazka o Tsare Saltane an das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel zurückkehren, sowie an die Oper Frankfurt als Grimgerde in Wagners Walküre. Konzerthöhepunkte sind das Eröffnungskonzert des Musikfests Stuttgart mit Haydns Missa in tempore belli unter der Leitung von C.-S. Rademann und Tippets A Child of our Time mit der St.-Johannes-Kantorei Rostock.

Stine Marie Fischer gehört seit der Spielzeit 2015/16 dem Ensemble der Staatsoper Stuttgart an und debütierte hier in Rollen wie Polina in Tschaikowskis Pique Dame, Bradamante in Händels Alcina, Page in Strauss Salome , Maddalena in Verdis Rigoletto und Stubenmädchen in Boesmanns Reigen. Ihr Debut in Stuttgart gab sie hier in der Spielzeit 2014/15 als 2.Alt in Jakob Lenz von Rihm, Dryade in Ariadne auf Naxos, Annina im Rosenkavalier von Strauss und wurde hierfür vom Jahrbuch 2015 der Fachzeitschrift Opernwelt als Nachwuchssängerin nominiert. An der Oper Frankfurt ist Stine Marie Fischer seit der Spielzeit 2010/2011 regelmäßig zu Gast: in Mozarts Die Zauberflöte, Reimanns Gespenstersonate, Strauss‘ Ariadne auf Naxos, Verdis Rigoletto, Wagners Walküre und in An unserem Fluß (Novak, Uraufführung 2015).
An der Oper in Monte Carlo stellte sie sich 2013 als Floßhilde in Wagners Das Rheingold vor. 2015 debutierte die Altistin am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, 2017 gab sie ihre Debuts an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf-Duisburg, und der Staatsoper Berlin.

2011 sang Stine Marie Fischer das Alt-Solo in Bachs Johannes-Passion im Rahmen der Stuttgarter Bachwoche unter der musikalischen Leitung von Helmut Rilling. Ihr Konzertrepertoire umfaßt zudem H. Bachs Lamento, Bachs Johannes-Passion, Beethovens Symphony N° 9, Dvořáks Stabat Mater, Händels Messiah, Mahlers Symphony N° 3, Rossinis Petite Messe Solennelle und Tippetts A Child of our Time. 2015 gab sie ihr Debut bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und kehrte 2016 für Mozarts Krönungsmesse zurück.

Stine Marie Fischer arbeitete mit Regisseuren wie Andrea Breth, Brigitte Fassbaender, Nicola Hümpel, Armin Petras und Jossi Wieler, wurde von Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Frankfurter Museumsorchester, Konzerthaus-Orchester Berlin, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und dem Orchestre symphonique de la Monnaie begleitet und sang unter der Leitung von Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Giuliano Carella, Ivan Fischer, Georg Fritzsch, Gianluigi Gelmetti, Michael Hofstetter, Franck Ollu, Helmut Rilling, Marc Soustrot, Lorenzo Viotti und Sebastian Weigle.

Die Opernwelt nominierte sie als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2015 und 2017.
"Stine Marie Fischer, die in Stuttgart zu Recht immer größere Aufgaben übernimmt" Michael Stallknecht NZZ,SZ, Opernwelt